Fr., 17. Juni 2022 19:30 UhrCasino Bern

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5. ABO-Konzert | Wortklang

KünstlerInnen

Fatima Moumouni, Poetry Slam

Renato Kaiser

Fatima Moumouni ist seit Ende 2011 mit Spoken Word Stücken auf verschiedensten Bühnen im deutsch-sprachigen Raum unterwegs und schreibt Prosa, Lyrik, Rap und hauptsächlich irgendwas dazwischen. Auch international war die Wahl-zürcherin in den letzten Jahren mit ihren Texten eingeladen, zuletzt beim Slam Nacional in Mexico. Sie stand ausserdem auf der Bühne in Spanien, Togo, Ghana und Singa-pur und vertrat Deutschland beim internationalen Poetry Slam in Rio de Janeiro. Seit 2020 moderiert sie ihre Gesprächsreihe «Die neue Unsicherheit. Disco Edition» im Theaterhaus Gessnerallee Zürich.

Nebst Soloauftritten ist sie zusammen mit dem Basler Laurin Buser im Spoken Word Duo «Zum Goldenen Schmied» sowie im Rap Duo «Nuggets» zu sehen. Seit Februar 2019 touren die beiden mit ihrem ersten gemeinsamen Abendprogramm «GOLD» durch die Schweiz, Deutschland und Österreich. Im selben Jahr gewannen sie Gold im Teamwettbewerb der Schweizer Meisterschaften und an den internationalen deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam. Moumouni ist aktiv am öffentlichen Diskurs über Rassismus in der Schweiz beteiligt und bietet Workshops zum Thema an.

www.fatimamoumouni.com

Renato Kaiser, Poetry Slam

Renato Kaiser

Renato Kaiser ist Komiker, Satiriker und Salzburger Stier Preisträger 2020

Im März 2005 beim Poetry Slam in Sirnach stand er das erste Mal auf der Bühne, im November des gleichen Jahres gewann er seinen ersten Slam in Winterthur. In der Folge entwickelte er sich mit Auftritten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem der bekanntesten Exponenten der deutschsprachigen Poetry Slam Szene und wurde 2012 in Winterthur Poetry-Slam-Schweizermeister.
Seit 2009 lebt er von seiner Kunst und hat sich als herausragender Autor und Performer einen Namen in der Satire-, Comedy- und Kabarettszene gemacht.

Renato Kaiser hat einen feinen Sinn für Komik, Sprache und Timing. Er balanciert zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Vordergrund und Hintersinn, zwischen Ernst und Witz, ohne dabei je den Halt oder die Haltung zu verlieren. Mit einer Mischung aus Satire, Spoken Word und Comedy trifft er ins Hirn, ins Herz und vor allem ins Zwerchfell.
Dafür erhielt er 2012 den Förderpreis der St.Gallischen Kulturstiftung und 2013 den Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz.

Seine abendfüllenden Programme hiessen „Er war nicht so – ein Nachruf“ (2010 bis 2012), „INTEGRATIONAL – Ein Abend für Schweizer, Deutsche, Ostschweizer, Löwenzähne und andere Randgruppen“ (begleitet von Enrico Lenzin, 2013 bis 2016) und „Renato Kaiser in der Kommentarspalte (2016-2019).
Seit Herbst 2020 spielt er sein neues Programm “HILFE”. Humorvoll, kritisch, wortgewandt: Renato Kaiser braucht – und das Publikum kommt zu HILFE.
Renato Kaiser ist zudem bekannt für seine satirischen Videokommentare zu Politik, Gesellschaft und Kultur, zu finden als „Kaiservideos“ auf Youtube und Facebook oder als „Kaiserschnitt“ auf watson.ch.
Er ist Gastgeber der Lesebühne Rauschdichten in Biel und Bern und der Satire-Show Kaiser-Schmarren im Casinotheater Winterthur.

Er erhielt den Prix Walo 2019 in der Sparte Kabarett/Comedy und ist Preisträger des Salzburger Stiers 2020, des renommiertesten Kleinkunstpreises im deutschen Sprachraum.

www.renatokaiser.ch

Philippe Bach, Dirigent

Philippe Bach, Dirigent

1974 in Saanen im Berner Ober-land geboren, hat Philippe Bach auch als weltweit anerkannter Dirigent seine Schweizer Heimat nicht vergessen.

Mehrere Jahre war er Chefdirigent der Zuger Sinfonietta. Seit 2012 bekleidet er dieselbe Position beim Berner Kammerorchester und seit 2016 bei der Kammerphilharmonie Graubünden. Schweizer Institutionen spielten auf seinem Ausbildungsweg eine bedeutende Rolle: An der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève studierte er Horn, später auch in Freiburg im Breisgau. Nach einem ersten Preis beim Schweizerischen Dirigentenwettbewerb widmete er sich auch intensiv dem Dirigieren. Johannes Schlaefli an der Musikhochschule Zürich und u. a. Sir Mark Elder am Royal Northern College of Music in Manchester waren seine Mentoren. Auf internationalem Parkett steht der Name Philippe Bach für eine steile Dirigentenkarriere. Nach einem ersten Preis beim International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition 2006 wurde er Assistant Conductor am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López Cobos. 2007 debütierte er dort mit Puccinis Madame Butterfly. Es folgten zwei Spielzeiten am Theater Lübeck, ehe er 2012 der Berufung als Generalmusikdirektor der Meininger Hofkapelle und des Meininger Staatstheaters folgte. Dort dirigierte er vor allem Opern von Wagner und Strauss, aber auch von Janáček, Adès, Britten und Verdi. Lang ist die Liste der gros-sen internationalen Orchester, mit denen Philippe Bach zusammengearbeitet hat, stellvertretend genannt seien das London Philharmonic Orchestra, das BBC Philharmonic Orchestra, das Tonhalle Orchester Zürich, das Basler Sinfonieorchester, das Orchestre de chambre de Lausanne, das Orchestra della Svizzera Italiana, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Helsinki Philharmonic Orchestra oder das Bournemouth Symphony Orchestra.

www.philippebach.ch

Berner Kammerorchester

Berner Kammerorchester

Das Berner Kammerorchester pflegt seit seiner Gründung 1938 das klassische Repertoire und setzt parallel dazu einen Schwerpunkt in der Aufführung und Vermittlung neuer Schweizer Musik. Bemerkenswert sind die spannenden Kombinationen mit anderen Bereichen wie Tanz, Volksmusik und Jazz. Seit der Saison 2012/13 ist Philippe Bach Chefdirigent des BKO.

Es kamen zahlreiche Uraufführungen namhafter Komponisten zustande wie zum Beispiel von Sandor Veress, Albert Moeschinger, Willy Burkhard, Arthur Furer und Alfred Zimmerlin. Neben Konzerten mit renommierten SolistInnen wie Patricia Kopatchinskaja, Thomas und Patrick Demenga, Mirijam Contzen oder Julia Schröder ist die Zusammenarbeit mit jungen Talenten dem BKO ein wichtiges Anliegen. Mit der Hochschule der Künste Bern als Partner werden gezielt junge KünstlerInnen gefördert. Das Berner Kammerorchester ist ein gern gesehener Gast bei verschiedenen Festivals und ist mit Gastspielen in der ganzen Schweiz präsent.

Das Berner Kammerorchester wird von der Stadt Bern, von der Burgergemeinde Bern, vom Kanton Bern und von der Regionalkonferenz Bern Mittelland unterstützt und erhält Förderbeiträge von verschiedenen Stiftungen und Partnern.

Programm

Aaron Copland
(1900-1990)

Fanfare for the Common Man (1942)

Joan Tower
(*1938)

Fanfare for the Uncommon Woman (1986)

Aaron Copland
(1900-1990)

Four Dance Episodes from Rodeo (1942)

Alberto Ginastera
(1916-1983)

Dances from Estancia op. 8a (1941)

Arturo Márquez
(*1950)

Dancón No. 2 (1994)

Nach dem erfolgreichen Projekt «Wort & Klang im Museumsschloss» der Saison 2020/21 kommt eine weitere Zusammenarbeit des Berner Kammerorchesters mit der Poetry-Slam-Szene zustande. Im fünften Konzert der Saison treffen Orchester- klänge aus der Neuen Welt auf lokale Wortkunst. Das BKO unter der Leitung von Philippe Bach musiziert Fanfaren und Rodeos von Aaron Copland und Joan Tower. Dazu erklingen Orchesterkompositionen aus Mittel- und Südamerika aus der Feder von Arturo Márquez und Alberto Ginastera. Fatima Moumouni und Renato Kaiser führen mit ihren Texten gewitzt und geistreich durch den Abend und bringen die gesellschaftlichen Hintergründe der Werke in den Kontext der heutigen Zeit.

Konzerte

 

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